Montag, 21. März 2011

Die Welt braucht Umwelthelden

Wenn wir den Klimawandel stoppen, die Armut in Entwicklungsländern bekämpfen, die Finanz- und Wirtschaftskrise überwinden, Rechtspopulismus und -extremismus aufhalten und eine zunehmende Aushöhlung der Bürgerrechte verhindern wollen, brauchen wir Umwelthelden.

Umweltheldinnen und -helden setzen sich für eine nachhaltige und solidarische Gesellschaft ein. Sie wollen die Natur als Grundlage allen Lebens bewahren und allen Menschen ein Leben in Würde und Freiheit ermöglichen. Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat deutlich gezeigt, dass neoliberale und konservative Ansätze die Probleme des 21. Jahrhunderts nicht lösen, sondern verschärfen. Aber auch der real existierende Sozialismus hat nicht zu Freiheit und Solidarität geführt, sondern zu Unterdrückung und Ausbeutung. Unsere Generation hat deswegen die Aufgabe neue Lösungen zu finden, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern und um eine faire und gerechte Gesellschaft zu schaffen. Meine Überzeugung ist, dass wir dafür mutige und aktive Umwelthelden brauchen.

Neben Courage und Engagement brauchen Umweltheldinnen und -helden aber auch Informationen. Genau hier möchte ich mit meinem Blog einen Beitrag leisten. Das Blog wird über verschiedene Themen aus den Bereichen Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik, nachhaltiger Konsum und Demokratie berichten. Ich verfolge diese Themen aus privatem Interesse, aber auch während meines Studiums der Kommunikations-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Dabei fällt mir immer öfter auf, dass auf nationaler und internationaler falsche Pfade eingeschlagen werden. Beispielhaft seien hier die Energiepolitik, der Umgang mit afrikanischen Bootsflüchtlingen oder das Aufflammen des Rechtspopulismus in Europa genannt. Solche Ereignisse und Entscheidungen empören mich, weshalb ich sie benennen und anklagen, aber auch Alternativen aufzeigen möchte. Gleichzeitig wirken die Proteste und Revolutionen im Nahen Osten inspirierend.

Ein Ziel des Blogs ist diese Inhalte über verschiedene Netzwerke an die Umweltheldinnen und -helden zu bringen. Deswegen ist es mit den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter und den Online-Gemeinschaften auf Utopia, Zeit Online und Der Freitag verknüpft. Allerdings befindet sich die Seite noch im Aufbau. Ich möchte mich zunächst auf die Inhalte konzentrieren, bevor ich weiter am Design und anderen Details schraube.

Kommentare:

Uwe-Jürgen Ness hat gesagt…

Das mit dem Sozialismus sehe ich zwar ein Stück weniger einseitig als Sie, aber der Ansatz ist schon einmal kein flascher. Ich hoffe, Sie verändern vielleicht noch die Farbe, denn Grün ist leider eine Farbe, auf die ich als radikaler Ökologe natürlich sehr allergisch reagiere.
Ansonsten empfehle ich Ihnen auf jeden Fall, Ihr Twitter-Netwerk gut auszubauen, um Updates Ihrer Seite promoten zu können.

Gutes Gelingen,
Ihr UJN

Daniel hat gesagt…

Danke für die Anmerkungen und Tipps. Ich werde das Design und dabei auch das Twitter-Netzwerk kontinuierlich erweitern. Aber das ist ja alles ein bisschen Neuland für mich.